Checkliste: Gut versichert im Beruf

29. Mrz 2012


Checkliste: Gut versichert im Beruf

Fokussiert arbeiten dank gutem Versicherungsschutz

Bei einem Arbeitsunfall und nachweislichen Berufskrankheiten tritt die Berufsgenossenschaft ein. Allerdings können Unfallfolgen auch zu Invalidität und Berufsunfähigkeit führen. Dann sind diese Leistungen wenig ausreichend. Wenn ein Angestellter einen Auftrag nicht rechtzeitig abarbeiten kann, ist er dafür gewöhnlich nicht haftbar zu machen. Bei mutwilligen Schäden hilft ihm auch keine Versicherung. Dennoch, viele Arbeitnehmer arbeiten hochgradig allein verantwortlich und geraten dadurch auch in Haftung. Hier kann es zu strittigen Fällen kommen, bis hin zum Gericht. Auch wegen anderer Streitfragen kann es zu Rechtsstreitigkeiten mit dem Arbeitgeber kommen. In all diesen Fällen stellt sich die Frage nach der richtigen Versicherung im Beruf.

Wichtige Versicherung im beruflichen Alltag

In vielen Fällen im Berufsleben greifen die Versicherungen des Arbeitgebers und die gesetzlichen Versicherungen nicht oder nicht ausreichend. Dann lohnt sich die eigene Versicherung, um gegen Unvorhergesehenes gut gewappnet zu sein. Die wichtigsten Versicherungen im Beruf sind:

-        die Erwerbsunfähigkeitsversicherung und/oder eine Unfallversicherung

-        die Rechtsversicherung

-        die Berufshaftpflicht bei Berufen mit hoher Eigenverantwortlichkeit bei alleinigem Handelns.

In bestimmten Berufen sind Arbeitnehmer besonderen Risiken ausgesetzt, Entscheidungen zu treffen, die zu Schäden führen können. Das trifft besonders auf die Berufe der diplomierten Krankenpflegepersonen, Alten- und Pflegehelfer/innen, Tätige im Sanitätsdienst, Physiotherapeuten und ähnliche Tätigkeiten zu. Kommt es zu unverschuldeten Fehlern, die teils schwere Folgen haben können, so werden diese Personen rechtlich zur Rechenschaft gezogen, für Schadensersatz haftbar gemacht. Eine Berufshaftpflichtversicherung ist für diese Berufsgruppen unbedingt wichtig. Diese Versicherung kann vielfach als Bestandteil einer privaten Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Beratende Tätigkeiten und Haftpflicht

BeraterWer berufliche eine beratende Tätigkeit ausübt, sollte sich durch die Beraterhaftpflicht schützen, falls es durch unbeabsichtigte Fehlberatungen zu Schäden kommt. Eine solche Versicherung sollte zum Beispiel

-        Steuerberater,

-        Finanzberater,

-        Anwälte und Notare,

-        Unternehmensberater

abschließen. Gerade  bei finanziellen Schäden, die einem Klienten durch eine unbeabsichtigte Fehlberatung entstehen können, geht es oft um sehr hohe Summen. Ohne Berater Versicherung müsste der Berater mit seinem gesamten Vermögen haften. Die Versicherung sorgt auch dafür, dass unberechtigt gestellte Forderungen abgewehrt werden. Diese Leistung der Versicherung wird sogar sehr oft gefordert. Es kommt immer wieder vor, dass Klienten eine eigenständige falsche Entscheidung oder zufällige Entwicklungen dem Berater anlasten wollen.

Bild: panthermedia.net Wavebreakmedia ltd, Monkeybusiness Images

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